Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung heute berichtet, haben die öffentlich/rechtlichen Sender ARD und ZDF in den vergangenen Jahren 34 Millionen Euro mehr Geld für ihre Online-Auftritte ausgegeben, als ihnen per Rundfunkstaatsvertrag zusteht. Die FAZ beruft sich auf die Ergebnisse der Gebürenkommission Kef. Die Sender begründen die hohen Kosten mit den technischen Kosten, die mit dem Internet verbunden seien. Zudem kritisierte die Gebürenkommission, dass sich die genauen Summen, die die Sender für ihre Internetportale ausgeben, im Gegensatz zu den technischen Kosten, nicht genau berechnen lassen. So sind beispielsweise die „inhaltlichen Kosten" kaum zu erfassen.
Auf dem Kongress des VDZ in der vergangenen Woche war es Medienberichten zu Folge bereits zu Diskussionen zwischen Verlegern und den öffentlich/rechtlichen Sendern gekommen. Die Verleger werfen den Öffentlich-Rechtlichen ausufernde Service-Tipps im Internet vor. Am Freitag (16. November) hatte VDZ-Präsident Hubert Burda infrage gestellt, ob bestimmte Service-Angebote zu den eigentlichen Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehörten.
Donnerstag, 22. November 2007
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen