Samstag, 17. November 2007

Merkel auf Kongress des VDZ

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) hat auf dem Kogress des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger versucht, die Diskussionen zwischen den öffentlich/rechtlichen Sendern und den Verlegern zu beruhigen. Die Verleger werfen den Öffentlich-Rechtlichen ausufernde Service-Tipps im Internet vor. Am Vortag hatte VDZ-Präsident Hubert Burda infrage gestellt, ob bestimmte Service-Angebote zu den eigentlichen Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehörten. Merkel sicherte den Verlegern zu, dass für die Medien weiter der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gelten soll. Daran werde auch gegenüber der Europäischen Union festgehalten. Zudem gehöre sie selbst zu einer Generation, die sich ein Leben ohne Zeitungen und Zeitschriften nicht vorstellen könne. Auf den VDZ-«Zeitschriftentagen» berieten Branchenvertreter über die Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung.

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