Nach der Ankündigung den Vertrag von Stefan Aust, Chefredakteur des Magazins Der Spiegel, ab 31.12.2008 nicht zu verlängern, ist der Verlag nun schon seit längerem auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Bis spätestens zum Jahresende will man einen neuen Chefredakteur für den Spiegel bekannt geben. Die Süddeutsche Zeitung zitiert heute Gruner + Jahr-Chef Bernd Kundrun mit den Worten: „Unsere Rolle bei der Benennung eines neuen Chefredakteurs werden wir in den nächsten Wochen zum Wohle des Spiegel verantwortungsvoll und ohne weitere öffentliche Kommentierung wahrnehmen". Die Bertelsmann-Tochter Gruner + Jahr ist mit 25,5 Prozent am Spiegel-Verlag beteiligt. Medienberichten zu Folge wird man Stefan Aust wohl anbieten, den Verlag vorzeitig zu verlassen. Laut eines Artikels der FAZ vom vergangenen Wochenende, gibt sich Aust „gefasst und gut gelaunt". „Ich habe meine Verträge immer erfüllt", erklärte Aust gegenüber der Frankfurter Allgemeinen.
Mittwoch, 21. November 2007
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