Samstag, 1. Dezember 2007

Verlage protestieren gegen Mindestlohn

Kurz nach der beschlossenen Einigung über den Mindestlohn für Briefzusteller, melden sich nun die Konkurrenten zu Wort. Florian Gerster, Präsident des Arbeitgeberverbandes Neue Brief- und Zustelldienste, der Konkurrenzunternehmen wie die PIN AG (u.a. Axel Springer, Verlagsgruppe Holtzbrinck, ...) vertritt, wirft der Union „Wortbruch“ vor. Bereits vor zwei Wochen hatte die SPD nach den gescheiterten Verhandlungen über einen Mindestlohn für Briefzusteller der Kanzlerin „Wortbruch“ vorgeworfen. Florian Gerster sagte, die Union hätte bis zuletzt erklärt, sie werde nur einen Mindestlohn in Höhe von 8 Euro pro Stunde akzeptieren. Jetzt soll der Mindestlohn auf bis zu 9,80 Euro (West) und 9 Euro (Ost) festgelegt werden. BILD (Axel Springer) berichtet heute bereits über 20 000 gefährdete Arbeitsplätze. Die Deutsche Post sei Monopolist und würde von dem Mindestlohn erheblich profitieren, berichtet die Zeitung. Bereits vor Wochen hatte der BDZV (Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger) mit einer Anzeigenkampagne gegen den Mindestlohn für Briefzusteller protestiert.

Keine Kommentare:

 

kostenloser Counter