Der Zivilprozess Springer gegen Springer neigt sich dem Ende zu. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, will das Oberlandesgericht in Hamburg am kommenden Dienstag das Urteil verkünden. Der Enkel des verstorbenen 1985 verstorbenen Verlegers Axel Springer, Axel Sven Springer, klagt in dem Verfahren gegen seine Stiefmutter und Witwe des Verlegers Friede Springer. Dabei geht es um Erbschaftsänderungen vor Springers Tod. Ursprünglich hatte der Verleger in seinem Testament festgelegt, dass Friede Springer 50 Prozent seiner Verlagsanteile bekommt, sein Enkel Axel Sven und seine Tochter Barbara Choremi jeweils 25 Prozent. Nach einer kurzfristigen Änderung der Erbenvereinbarung kurz vor Springers Tod, bekam Friede 70 Prozent, die beiden Kinder Nicolaus und Barbara Choremi jeweils 10 Prozent und die beiden Enkel Axel Sven und Ariane je 5 Prozent. Axel Sven fühlt sich, so der Autor, getäuscht und ficht diesen „Deal“ an. Sollte Sven Springer mit seiner Klage Erfolg haben,so könnte die Witwe des Verlegers und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Friede Springer ihre knappe Aktien-Mehrheit im Unternehmen verlieren.
Sonntag, 20. Januar 2008
Erbenstreit im Hause Springer
Der Zivilprozess Springer gegen Springer neigt sich dem Ende zu. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, will das Oberlandesgericht in Hamburg am kommenden Dienstag das Urteil verkünden. Der Enkel des verstorbenen 1985 verstorbenen Verlegers Axel Springer, Axel Sven Springer, klagt in dem Verfahren gegen seine Stiefmutter und Witwe des Verlegers Friede Springer. Dabei geht es um Erbschaftsänderungen vor Springers Tod. Ursprünglich hatte der Verleger in seinem Testament festgelegt, dass Friede Springer 50 Prozent seiner Verlagsanteile bekommt, sein Enkel Axel Sven und seine Tochter Barbara Choremi jeweils 25 Prozent. Nach einer kurzfristigen Änderung der Erbenvereinbarung kurz vor Springers Tod, bekam Friede 70 Prozent, die beiden Kinder Nicolaus und Barbara Choremi jeweils 10 Prozent und die beiden Enkel Axel Sven und Ariane je 5 Prozent. Axel Sven fühlt sich, so der Autor, getäuscht und ficht diesen „Deal“ an. Sollte Sven Springer mit seiner Klage Erfolg haben,so könnte die Witwe des Verlegers und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Friede Springer ihre knappe Aktien-Mehrheit im Unternehmen verlieren.
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