David Montgomery, Besitzer der Berliner Zeitung, hat der FAZ einen Brief geschrieben, in dem er sich vor allem darüber beklagt, dass er in einer Geschichte vom 14. Februar als "Finanzinvestor" und nicht als "Verleger" tituliert wird. Er wirft der Zeitung Selbstherrlichkeit vor. Sie setze sich dem Verdacht aus, einen "niedrigen Qualitätsanspruch" zu haben. Im Anschreiben bittet ein Mitarbeiter der in Montgomerys Diensten stehenden PR-Agentur Brunswick darum, das Schreiben ohne Kürzungen abzudrucken. Die FAZ ist diesem Wunsch nicht nachgekommen. Derweil wächst der Protest gegen Montgomery immer weiter. Im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz der Montgomery- Firma Mecom haben Ver.di, der Deutsche Journalistenverband sowie die britische Journalistengewerkschaft NJU zu einer eigenen Veranstaltung nach London geladen. Aktuell kocht die Stimmung beim Montgomery-Blatt Hamburger Morgenpost hoch. Auch dort sind im Moment mehrere Stellen unbesetzt. Laut eines Flugblatts des Betriebsrats wird die Zeitung im April seine Wirtschaftsseiten aufgeben.
Montag, 10. März 2008
Montgomery vs. FAZ
David Montgomery, Besitzer der Berliner Zeitung, hat der FAZ einen Brief geschrieben, in dem er sich vor allem darüber beklagt, dass er in einer Geschichte vom 14. Februar als "Finanzinvestor" und nicht als "Verleger" tituliert wird. Er wirft der Zeitung Selbstherrlichkeit vor. Sie setze sich dem Verdacht aus, einen "niedrigen Qualitätsanspruch" zu haben. Im Anschreiben bittet ein Mitarbeiter der in Montgomerys Diensten stehenden PR-Agentur Brunswick darum, das Schreiben ohne Kürzungen abzudrucken. Die FAZ ist diesem Wunsch nicht nachgekommen. Derweil wächst der Protest gegen Montgomery immer weiter. Im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz der Montgomery- Firma Mecom haben Ver.di, der Deutsche Journalistenverband sowie die britische Journalistengewerkschaft NJU zu einer eigenen Veranstaltung nach London geladen. Aktuell kocht die Stimmung beim Montgomery-Blatt Hamburger Morgenpost hoch. Auch dort sind im Moment mehrere Stellen unbesetzt. Laut eines Flugblatts des Betriebsrats wird die Zeitung im April seine Wirtschaftsseiten aufgeben.
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